Sehenswertes in Barth und Umgebung

Die traditionsreiche Vineta-Stadt

Barth ist ein anerkannter Erholungsort. Das spürt man, sobald man in die kleine Stadt kommt. Der Wind trägt die frische, salzige Meeresluft von der Ostsee her durch die schmalen Gassen mit den wunderschön restaurierten Kaufmannshäusern und Spalieren aus kleinen, windschiefen Fachwerkhäusern. Jedes scheint eine Geschichte zu erzählen. Sie müssen nur genau hinhören: Von Händlern, die auf dem Marktplatz Waren aus dem gesamten nordischen Raum feilbieten, von hochherrschaftlichen Damen aus dem Adligen Frauenstift, die für einige Stunden dem engen Korsett des ehemaligen Klosters zu entkommen versuchen, von stolzen Kapitänen von Windjammern, welche die ganze Welt besegelten und Fischern, die seit Jahrhunderten vom Hafen Barth aus mit ihren Zeesbooten in den Barther Bodden und auf die Ostsee zum Fischfang hinausgesegelt sind. Und alles erreichen Sie fußläufig auf einem Stadtspaziergang. Den beginnen Sie am besten auf dem neu gestalteten Marktplatz.

Ein Haus erzählt 600 Jahre Geschichte

Wo 600 Jahre Stadtgeschichte lebendig werden. Das einzige erhaltene Kalandhaus Mecklenburg-Vorpommerns empfängt Besucher in einem der bedeutendsten spätmittelalterlichen Backsteinbauten der Ostseeküste.

Die Marienkirche ist ein beachtlich großer Backsteinbau aus dem 13. Jh. (Chor), 14 Jh. (Hallenlanghaus) und dem 15. Jh. (Westturm). Im südlichen Seitenschiff befinden sich noch Reste der mittelalterlichen Ausmalung.

Erlebnisausstellung zur Bibel – mit der Barther Bibel von 1588 als prominentester Vertreterin, einem Bibelgarten und christlichen Rosengarten. Staatlich anerkannter Lernort mit verschiedenen Kultur- und Bildungsveranstaltungen für alle Interessierten.

Das Dammtor ist das einzig erhalten gebliebene von ursprünglich vier Stadttoren. Es wurde Mitte des 14. Jahrhunderts erbaut, ist 35 m hoch und hat eine 4 m breite Durchfahrt.

Der heutige Fangelturm wurde im 16. Jahrhundert als runder Backsteinturm errichtet. Er hat eine Höhe von 12 m, einen Durchmesser von 7,5 m und eine Wandstärke von etwa 2–2,3 m. Möglicherweise gab es im Bereich des heutigen Fangelturmes schon einen Vorgängerbau der 1325 bis 1400 errichteten Stadtbefestigungsanlagen, worauf die Bezeichnung „nova turris“, der „Neue Turm“, für den heutigen Bau hinweist.

Die Barther Kirchenbibliothek befindet sich in der Backstein-Hallenkirche St. Marien direkt im Zentrum der Stadt.

Hier finden Sie die ständige Ausstellung „12 von 750 Jahren. Barth im Nationalsozialismus 1933 – 1945. Sie wurde am 1. Mai 2006 u. a. mit der Teilnahme ehemaliger Häftlinge und Kriegsgefangener, deren Kindern und Enkeln aus vielen europäischen Ländern, den USA, Kanada, Russland, Israel, der Ukraine eröffnet. Seitdem besuchten Gäste der Stadt, Schüler, Studenten, Reisegruppen und Interessierte aus fast allen Kontinenten vor allem aber die Barther selbst die Präsentation.

der Vinetastadt Barth

Das Haus für Tourismus, Gäste und Bürger liegt mitten im Herzen der Vinetastadt Barth. Hier findet Ihr die Barth-Information, die Vineta-Erlebniswelt, die Stadtbibliothek, die Ausstellungsräume des DOK-Informationszentrums, einen großen Festsaal, einen Multimediaraum und seit dem 12. April 2023 das P8-Coworking Office.

Der Hafen Barth ist der größte Hafen in den Boddengewässern zwischen Barhöft und Ribnitz-Damgarten (Seefunk - Kanal 15).

Sehenswürdigkeit

Auf dem Hafenvorplatz begrüßt der große Barther Bart die ankommenden Schiffe und natürlich auch die Gäste des an Land. Ein toller Fotospot.

Ein Haus maritimer Kostbarkeiten. Das 2017 neu gegründete Museum präsentiert in einer stilvollen Villa aus dem Jahr 1895, mit mehr als 400 Exponaten, die wohl größte Ausstellung historischer Schiffsporträts, sogenannter Kapitänsbilder, und Segelschiffdioramen in Mecklenburg-Vorpommern. Die Exponate und Beschreibungen geben einen Einblick in die Welt der Schiffsporträts als Objekte maritimer Kunst und erzählen von der Geschichte und der Segelschifffahrt im 19. und frühen 20. Jahrhunderts.

Das "Haus Nr. 16" ist ein ehemaliges Kaufmannshaus aus dem 18. Jhd.. Dieses geschichtsträchtige Gebäude diente von 1870 bis 1946 als städtisches Rathaus.

In der alten Druckerei finden Sie 3 Ausstellungsräume mit den Themen: Leben & Werk von Martha Müller-Grählert, Geschichte des Hauses und der Druckerei, die Geschichte der Familie Dahlfeld sowie das Leben und Werk von Wilhelm Schmidthild.

Der barocke Gebäudekomplex des Adligen Fräuleinstiftes entstand zwischen 1733 und 1741 und wurde von der schwedischen Königin Ulrike Eleonore gegründet.